PERFORMANCE MANAGEMENT

Das Performance Management gilt es auf das spezifische Geschäftsmodell eines Unternehmens auszurichten, um die Grundlage für eine erfolgreiche Strategieumsetzung und Unternehmensentwicklung zu schaffen. Aktuelle Trends zeigen, dass starre, ressourcenintensive Planungs- und Reportingprozesse durch flexible, effiziente und zukunftsgerichtete Ansätze abgelöst werden.

Basierend auf den aktuellen Trends und unserer langjährigen Erfahrung im Bereich der finanziellen Unternehmensführung haben wir unser Verständnis zu einem wirkungsvollen Performance Management anhand 6 Principles konkretisiert. Diese Principles dienen als Grundlage, um bestehende Ansätze bei Unternehmen zu beurteilen und Verbesserungspotentiale zu identifizieren.

Put strategy first and set cascaded targets

Die geltende Strategie sowie die langfristigen finanziellen Zielsetzungen werden mittels strategischer Initiativen konkretisiert. Durch eine adäquate Zielkaskadierung auf finanzielle und operative Werttreiber wird eine konsequente Operationalisierung sichergestellt. Die Umsetzung strategischer Initiativen sowie die Zielerreichung werden im Rahmen des Performance Managements systematisch überprüft, was eine durchgängige Verknüpfung zwischen Strategie und Performance Management sicherstellt. Das operative Management ist mit den definierten Führungskennzahlen vertraut und kennt die wesentlichen Einflussfaktoren.

Implement a dynamic & efficient planning

Budget- und Forecastingprozesse werden harmonisiert und als rollierende oder teilrollierende Forecasts passend zum Geschäftsmodell zusammengefasst. In den Planungen wird der Fokus auf die wesentlichen Werttreiber gelegt. Im Sinne einer optimalen Effizienz und Flexibilität werden möglichst viele Elemente der Planung standardisiert und automatisiert. Mittels Szenarien können zukünftige Entwicklungen als Grundlage für die finanzielle Unternehmenssteuerung transparent simuliert werden.

Check planning incentives

Das Ziel der Planung ist eine realistische Einschätzung der zukünftigen Entwicklungen. Das Management sollte grundsätzlich keine Anreize haben, zukünftige Ergebnisse zu über- oder zu unterschätzen. Dies setzt insbesondere voraus, dass die Leistungsbeurteilung nicht auf dem Erreichen eines Budgets oder eines Forecasts basiert, sondern auf möglichst objektiven Benchmarks sowie auf der Verbesserung zur Vorperiode.

Be focused and fast in monitoring your core business – assess & act

Die Management Reportings sind stufengerecht gestaltet mit Fokus auf die wesentlichen Führungsinformationen. Neben der Analyse finanzieller und operativer Werttreiber sowie der Markt- und Konkurrenzentwicklung ist ein Status-Update zu den strategischen Initiativen und den definierten Massnahmen ein integrierter Bestandteil des Monitorings. Das Management Reporting ist das zentrale Führungsinstrument mit Aussagen sowohl zur aktuellen finanziellen und operativen Performance als auch zu zukünftigen Entwicklungen. Die Reportingprozesse sind effizient und möglichst automatisiert, damit den Entscheidungsträgern die relevanten Führungsinformationen zeitnah und in konsistenter Form zur Verfügung stehen.

Integrate your investment process

Investitionsprojekte werden anhand eines standardisierten, klar strukturierten Prozesses beurteilt und bewilligt. Starre Investitionsbudgets werden flexibilisiert, damit wertschaffende und strategiekonforme Opportunitäten wahrgenommen werden können. Im Rahmen der Investitionsbeurteilung und -umsetzung gelangen standardisierte Instrumente und Auswertungen zur Anwendung. Die Etablierung eines Investitions-Controllings unterstützt die erfolgreiche Realisierung von Investitionsprojekten und verbessert zukünftige Investitionsbeurteilungen.

Implement lean processes and use technology as enabler

Alle Teilelemente des Performance Managements sind aufeinander abgestimmt, möglichst effizient ausgestaltet und in einen Gesamtprozess integriert. Die Systemlandschaft zeichnet sich durch eine hohe Homogenität, Datenkonsistenz und wenige Schnittstellen aus. Eine integrierte, treiberbasierte und flexible Systemlösung ermöglicht einen optimalen Grad an Aussagekraft und Effizienz in der Planung. Ein hoher Automatisierungsgrad der Reportingprozesse stellt sicher, dass die Ressourcen insbesondere zur Problemanalyse eingesetzt werden können.

Die Finanzpolitik umfasst im Wesentlichen die Grundsätze der finanziellen Führung sowie die Bereiche Liquiditäts-, Kapitalstruktur-, Investitions- und Risikopolitik. Unsere Fachspezialisten bieten Unterstützung bei der Beurteilung einer bestehenden Policy oder unterstützen bei der Formulierung einer neuen Finanzpolitik. Mit der ganzheitlichen und firmenspezifischen Darstellung der Teilbereiche der Finanzpolitik wird die Grundlage für die finanzielle Führung und ein wirkungsvolles Performance Management im Unternehmen gelegt.

Immer mehr Unternehmen sind sich bewusst, dass eingespielte aber ineffiziente Planungsprozesse zu überdenken sind. Dabei müssen gewohnte Denkmuster bzgl. der klassischen Budgetierung aufgebrochen werden. Eine innovative, bedürfnisgerechte Lösung leistet einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltig erfolgreichen Unternehmensentwicklung. Wir unterstützen unsere Kunden insbesondere bei folgenden Themen:

Entwicklung Werttreibermodell und Definition Key Performance Indicators (KPI’s)

Mit der Entwicklung eines firmenspezifischen Werttreibermodells werden die operativen und finanziellen Treiber identifiziert, welche für die erfolgreiche Strategieumsetzung massgebend sind. Darauf basierend sind Key Performance Indicators zu definieren, auf welche die Planung sowie die finanzielle Steuerung ausgerichtet wird. Die Fokussierung auf die wesentlichen KPI‘s ist eine wichtige Voraussetzung zur Etablierung effizienter und zielgerichteter Planungsprozesse.

Etablierung eines wirkungsvollen Zielsetzungsprozesses

Die aus der Strategie abgeleiteten finanziellen Zielsetzungen werden Top-down in einer Mittelfristplanung konkretisiert und auf die definierten Key Performance Indicators heruntergebrochen. Im Zentrum steht dabei eine möglichst effiziente und durchgängige Operationalisierung der Strategie mittels einer angemessenen Zielsetzungskaskade als Grundlage für die operative Planung.

Entwicklung einer firmenspezifischen Planungsphilosophie

Budget- und Forecastingprozesse sind zu harmonisieren und als rollierende oder teilrollierende Forecasts auf das spezifische Geschäftsmodell sowie die Führungskultur auszurichten. Durch den Fokus auf die wesentlichen Werttreiber können die Forecasts effizient und flexibel ausgestaltet werden. Die Forecasts sollten von der Incentivierung des Managements entkoppelt werden, damit möglichst realistische Zukunftseinschätzungen für eine wirkungsvolle Unternehmenssteuerung genutzt werden können. Forecasts sind nicht zur Kontrolle des Managements, sondern als Führungsinstrument im Sinne der Strategieumsetzung zu etablieren.

Umsetzung der definierten Planungsphilosophie

Im Rahmen der Umsetzung der firmenspezifischen Planung sind standardisierte Abläufe und Prozesse zu etablieren. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass die periodischen Business Reviews mit den operativen Einheiten auf die Planungszyklen abgestimmt werden. Basierend auf einer optimalen Prozessausgestaltung kann mit einer angemessenen Planungsgranularität (Fokus auf die wesentlichen Werttreiber) und einer integrierten Systemlösung ein dynamisches und dennoch effizientes Forecasting implementiert werden. Mit Hilfe einer treiberbasierten Planungssoftware lässt sich der Einfluss des meist unsicheren Marktumfelds mittels Szenarien und Sensitivitäten transparent im Forecast darstellen und analysieren.

Die Aussagekraft des Reportings hat einen wesentlichen Einfluss auf die Qualität der strategischen und operativen Unternehmensführung und stellt einen wichtigen Eckpfeiler der internen und externen Unternehmenskommunikation dar. Unsere Erfahrungen zeigen, dass das Reporting oft nur unzureichend auf die finanziellen Werttreiber ausgerichtet und damit viel zu umfassend und folglich für die finanzielle Unternehmensführung zu wenig effektiv ist. Zudem erachten wir es als zentral, dass in Ergänzung zur Berichterstattung der aktuellen finanziellen und operativen Performance zukunftsgerichtete Führungsinformationen als wesentlichen Bestandteil im Reporting etabliert werden. Wir unterstützen unsere Kunden insbesondere bei folgenden Themen:

Überprüfung bestehendes Reporting

Ein wirkungsvolles Management Reporting ist auf die strategischen Ziele auszurichten und auf die wesentlichen Werttreiber stufengerecht zu fokussieren. Das Reporting sollte über die Darstellung von Zahlen hinausgehen und vertiefte Analysen zur aktuellen und künftigen Entwicklung aufzeigen. Ziel jedes Reportings ist es, den Empfängern optimale Entscheidungsgrundlagen zur Verfügung zu stellen, was erst die Einleitung konkreter Massnahmen im Sinne der Strategieumsetzung erlaubt. Mit Hilfe innovativer Darstellungsmöglichkeiten werden Informationen stufengerecht, einheitlich und verständlich vermittelt. Effiziente Prozesse und Systemlösungen stellen sicher, dass die Entscheidungsträger zeitnah konsistente Führungsinformationen erhalten. Diese wesentlichen Grundsätze eines wirkungsvollen Reportings bilden die Basis, bestehende Reporting-Lösungen zu beurteilten und Optimierungspotentiale zu identifizieren.

Entwicklung stufengerechtes Reporting

Basierend auf der Analyse bestehender Reporting-Lösungen sind die identifizierten Optimierungspotentiale in den Bereichen Inhalt (relevante Führungsinformationen), Layout/Design (intuitive und stufengerechte Darstellung der Informationen), Prozesse (effiziente und automatisierte Abläufe) und Systeme (konsistente und zeitnahe Datenverarbeitung mit Hilfe moderner Systemlösungen) konsequent umzusetzen. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor bildet dabei die Abstimmung der Reportingprozesse mit den Forecastingprozessen und den periodischen Business Reviews mit den operativen Einheiten.

Die optimale Kapitalallokation im Sinne der Strategieumsetzung ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Bereich des Performance Managements. Dabei unterstützen wir unsere Kunden insbesondere bei der Etablierung eines durchgängigen Prozesses zur Beurteilung von Investitionen, bei der Entwicklung und Anwendung standardisierter Analyse-Instrumente sowie bei der Sicherstellung eines wirkungsvollen Investitions-Controllings.

Etablierung eines durchgängigen Prozesses zur Beurteilung von Investitionen

Sowohl Investitionen ins Anlagevermögen (CAPEX) als auch allfällige Akquisitionen (M&A) sind anhand klar definierter Prozesse zu beurteilen und zu genehmigen. Standardisierte Abläufe sowie etablierte Verantwortlichkeiten und Kompetenzen stellen eine effiziente und zielgerichtete Investitionsbeurteilung sicher.

Entwicklung standardisierter Analyse-Instrumente

Die Entwicklung und Etablierung standardisierter Analyse-Instrumente unterstützt eine effiziente und fundierte Beurteilung der Investitionsvorhaben. Dabei werden insbesondere unternehmensspezifische Wirtschaftlichkeitsanalysen, Chancen-/ Risikoanalysen, Szenario- und Sensitivitätsanalysen sowie wesentliche Meilensteine der Umsetzung in standardisierten Investitionsanträgen zuhanden der Entscheidungsträger zusammengefasst.

Sicherstellung eines wirkungsvollen Investitions-Controllings

Mit der Etablierung eines Investitions-Controllings verfügt das Management über ein Instrument, zeitnah auf Kostenüberschreitungen, Marktveränderungen und generell auf Probleme bei der Umsetzung eines Investitionsprojekts reagieren zu können. Zusätzlich liegt eine wesentliche Zielsetzung des Investitions-Controllings in der Gewinnung von Erkenntnissen zur Verbesserung der Analyse und Beurteilung zukünftiger Investitionsprojekte.

IHRE ANSPRECHPARTNER

Dr. Thomas Vettiger, Managing Partner

thomas.vettiger@ifbc.ch

Christian Hirzel, Partner

christian.hirzel@ifbc.ch

UNSERE KUNDENPROJEKTE

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